.
..
 

GOTZENWIL BLEIBT GRÜN              PETITION

       
 

.


Sehr geehrte Kantonsrätinnen und Kantonsräte
                                                                                          

In seinem ursprünglichen Richtplanentwurf sieht der Regierungsrat vor, 31 Hektaren in der heutigen Reservezone bei der Winterthurer Aussenwacht Gotzenwil aus dem Siedlungsgebiet zu entlassen. Der Winterthurer Stadtrat möchte dieses Landwirtschaftsland und intakte Natur- und Erholungszone hingegen zur Überbauung freigeben. Dagegen wehren wir uns.
 

Wir bitten Sie:
 
   

Schützen Sie die Kultur- und Naturlandschaft

Stoppen Sie die völlige Zersiedelung des Kantons Zürich

Genügend Erholungsraum gehört zwingend zu einer Grossstadt. Über 80% des betreffenden Gebiets sind beste Fruchtfolgeflächen (NEK 1 – 3). Für unsere Ernährungssouveränität sind Bauernhöfe zentral. Kurze Wege von Produzent zu Konsument sind nachhaltig umweltschonend. Grosse bestehende Obstgärten und das städtische Vernetzungsprojekt zur Aufwertung der Landschaft garantieren Biodiversität und Artenvielfalt.
 
In unserem Kanton wird jede Sekunde 1,8m2  Land verbaut – fast doppelt soviel wie in der übrigen Schweiz. In Winterthur ist die Wohnfläche pro Einwohner seit 1980 um 30 % gestiegen, die Einwohnerzahl um 20 %. Die Verkehrszunahme betrug 45 %. Rasantes und unkontrolliertes Wachstum hat enorme Auswirkungen auf die Umwelt, massiver Wohnungsbau zieht höheren Bedarf an Wohnraum pro Einwohner nach sich und fördert unerwünschte Zersiedlung.
 

Entlassen Sie deshalb das gesamte Gebiet Gotzenwil (die ganze heutige Reservezone) aus dem Siedlungsgebiet

Die Stadt Winterthur hat erwiesenermassen noch für 20 bis 25 Jahre Baulandreserven. Im betreffenden Gebiet fehlen die nötigen Infrastrukturen wie Läden, Schulhaus oder Arztpraxen. Es gibt keinen S-Bahn-Anschluss und keine Schnellbussverbindung. Winterthur hat jetzt schon viel zu wenig Arbeitsplätze im Verhältnis zur Einwohnerzahl. Zusätzliche Einwohner müssten also alle pendeln: Eine Überbauung würde massiv mehr privaten Verkehr erzeugen auf heute schon überlasteten Strassen. Und schliesslich ist ein wichtiger, seit Jahrzehnten anerkannter städtebaulicher Aspekt zu erwähnen, bildet doch der heutige Siedlungsrand entlang eines Baches (Krebsbach) und der Bahnlinie eine natürliche Grenze zwischen Siedlungs- und Landwirtschaftsgebiet.
 
.
Die Petition wurde bereits eingereicht. Besten Dank.



 

.